Vom 26. Juli bis zum 9. August 2026 verbrachten 26 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren eine abwechslungsreiche Ferienfreizeit auf der Nordseeinsel Juist. Die Freizeit wurde von der Stadt Altena in Kooperation mit der Anonymen Drogenberatung e. V. Iserlohn durchgeführt. Als Suchtpräventionsfachkraft der Drogenberatung war auch Lou-Ann Zaremski Teil des Betreuungsteams.

Juist bot dabei die perfekten Voraussetzungen für zwei Wochen voller Gemeinschaft, Bewegung, Natur und natürlich jeder Menge Spaß. Da die Insel autofrei ist, waren die Teilnehmenden überwiegend mit dem Fahrrad unterwegs.

Untergebracht waren die Kinder und Jugendlichen in Zimmergruppen mit maximal sechs Personen, getrennt nach Mädchen und Jungen. Jede Zimmergruppe war dabei selbst für Ordnung und Sauberkeit im eigenen Zimmer verantwortlich. Auch beim gemeinsamen Alltag konnten die Kinder Verantwortung übernehmen: Jedes Zimmer war regelmäßig mit dem Tischdienst an der Reihe. Dazu gehörte unter anderem, mit dem Fahrrad Brötchen in der Stadt zu holen, den Tisch zu decken und beim Abwasch zu helfen.
Das Programm war bunt gemischt und bot für jeden Geschmack etwas. Zu den Highlights gehörten unter anderem eine Wattwanderung, eine Seehundsbänketour, eine Stadtolympiade, ein Zirkus- und Hallenbadbesuch sowie verschiedene Wettbewerbe und Spiele.

Beim Sandburgenwettbewerb konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Kreativität unter Beweis stellen. Bereits zu Beginn der Freizeit hatte sich jedes Zimmer einen eigenen Zimmernamen gegeben. Die Aufgabe beim Wettbewerb: Eine Sandburg zu bauen, die zum jeweiligen Zimmernamen passt. So entstanden kreative und ganz unterschiedliche Bauwerke, bei denen die Gruppen gemeinsam planen, gestalten und ihre Ideen umsetzen konnten. Bei Gemeinschaftsspielen wie Werwolf, Rummikub und UNO stand vor allem das gemeinsame Erleben im Vordergrund. Auch Karaoke-, Bingo-, Jungen- und Mädchenabende sorgten für Unterhaltung und boten Raum für gemeinsame Gespräche und gemütliches Beisammensein.



Ein besonderer Bestandteil der Ferienfreizeit war auch die spielerische Suchtprävention. Bei einer Glow-Party konnten die Kinder und Jugendlichen alkoholfreie Cocktails und Shots ausprobieren und dabei mit Rauschbrillen erleben, wie sich Wahrnehmung und Orientierung unter Alkoholeinfluss verändern können.
Auch das Wetter meinte es besonders gut mit der Gruppe: 14 Tage lang sorgten schönste sommerliche Temperaturen und viel Sonnenschein für beste Ferienbedingungen. Wasserschlachten, Baden im Meer, gemeinsame Strandspiele oder einfach einmal die Füße in den Sand stecken und entspannen.
Gleichzeitig gab es während der gesamten Freizeit eine geregelte und medienreduzierte Zeit. Die Kinder und Jugendlichen konnten ihr Handy jeweils eine Stunde am Tag nutzen. Dadurch blieb viel Zeit für persönliche Begegnungen, Bewegung, Spiele und gemeinsame Erlebnisse, ganz ohne ständige Ablenkung durch das Smartphone.
Die Ferienfreizeit auf Juist war geprägt von Gemeinschaft, neuen Erfahrungen, kleinen Herausforderungen und vielen schönen Momenten.
Ein großes Dankeschön gilt allen Beteiligten, die diese Ferienfreizeit möglich gemacht und zu einer gelungenen Zeit auf Juist beigetragen haben.
Lou-Ann Zaremski
Suchtpräventionsfachkraft
