‎ ‎

Zu einem Film- und Austauschnachmittag zum Thema Sucht lädt die Selbsthilfe-Gruppe für Familie und Freunde von Süchtigen in Zusammenarbeit mit der Anonymen Drogenberatung e.V. Iserlohn alle Interessierte ein. Im Fokus stehen zwei prägnante Filme des Medienprojekts Wuppertal, die den Umgang mit Sucht und dessen Folgen für Betroffene und Angehörige thematisieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei und findet in der Nordstraße 21 in 58636 Iserlohn statt.

„Partylaunen – Wenn Drogenkonsum außer Kontrolle gerät“

Die AutorInnen und zugleich Protagonisten des Films Nadine, Andreas, André, Ralf und Nicholas haben jahrelang immer größere Mengen Cannabis und/oder Partydrogen konsumiert. In ihren Erzählungen beschreiben sie, wie anziehend und spannend die ersten Erfahrungen mit den Substanzen waren. Doch den Stimmungshochs am Wochenende folgten bald Probleme, den Alltag zu bewältigen. Immer mehr drifteten sie ab in Teilnahmslosigkeit und beginnende Depressionen. Aus dem Wochenend- wurde ein Alltagskonsum. Die Konsequenzen: Vernachlässigung von Schule, Abmahnungen am Arbeitsplatz, besorgte und überforderte Eltern. Zudem zeigten sich seelische und psychische Störungen. Des Weiteren beschreibt der Film einen Klinikaufenthalt in der Suchtabteilung der Rheinischen Kliniken in Bonn.

„Drei Tage wach“

Kokain, Ecstasy, (Meth-)Amphetamin oder LSD: Die als „Partydrogen“ bezeichneten, meist illegalen Drogen werden inzwischen nicht nur innerhalb einer bestimmten Szene, sondern schicht-, alters- und geschlechterübergreifend konsumiert. Das Einnahmeausmaß unterscheidet sich individuell. Vom Gelegenheits- über den Alltags- bis hin zum Dauergebrauch sind die Formen des Konsums so vielfältig wie die Gelegenheiten, an denen dieser stattfindet. In dem Film werden junge Erwachsene bei ihrem Umgang mit Partydrogen begleitet. Dabei werden Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums thematisiert: Wann, wie und warum nutzen junge Menschen „Partydrogen“? Welche Komplikationen, Probleme und Folgen gehen mit dem Drogenkonsum einher? Welche Auswirkungen und Konflikte hat die regelmäßige Drogeneinnahme auf Beziehungen zu PartnerInnen, FreundInnen und der Familie? Wie verlaufen Ausstiegsversuche? Welche Möglichkeiten und Hilfen gibt es für Betroffene und Angehörige? Wie werden diese Hilfen erlebt?

Datum : 17.10.2026 – Uhrzeit: 14:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Aufgrund der begrenzten Anzahl der Plätze, ist eine Anmeldung erforderlich:

Klicken Sie hier, um sich anzumelden (externer Link).

Anmeldeschluss: 10.10.2026