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Zum Auftakt fand eine Andacht in der Reformierten Kirche statt, bei der die Besucher:innen Zeit hatten zum Erinnern, Gedenken und Innehalten. Auf kleinen Schmetterlingen konnten Gedanken, Wünsche und Botschaften für die verstorbene Menschen festgehalten werden. Von dort aus führte der Trauerlauf mit schwarzen Luftballons durch die Innenstadt, um ein Zeichen gegen Stigmatisierung und für mehr Aufklärung zu setzen.
An der alten Rotbuche am Fritz-Kühn-Platz konnten anschließend Rosen für die Verstorbenen niedergelegt und die Schmetterlinge am Baum befestigt werden. Beim Beisammensein im Bürgerraum war Zeit für Gespräche, Austausch und gemeinsames Erinnern.
Besonders bewegt hat uns, dass wir heute auch an fünf uns bekannte Menschen erinnert haben, die verstorben sind. Fünf Menschen, die fehlen. Sucht kann jeden Menschen und jedes Umfeld betreffen. Umso wichtiger ist es, hinzusehen, zuzuhören und Unterstützung anzubieten, statt zu verurteilen.
Der Drogentotengedenktag wurde gemeinsam mit der Werkstatt im Hinterhof der AWO, der Reformierten Kirche sowie den Streetworker:innen der Caritas und der DROBS gestaltet. Vielen Dank an alle, die diesen Tag mitgetragen haben.
Das Streetwork-Team
