Shisha – Bar als einzige Freizeitgestaltung?

Am vergangenen Wochenende öffnete das Berufskolleg Hansaallee für alle Interessierten seine Türen und stellte die Angebote der einzelnen Bildungsgänge da. Die Drobs war wie jedes Jahr ebenfalls mit einem Info-Stand vertreten.

Berufskolleg Hansaallee T.d.O.T

Das Foto zeigt Detlef Jurgait-Hartung vom Berufskolleg, Antonina Pizutto und Katarzyna Beuth von pro familia und Rebekka Rollmann von der Drobs Iserlohn.

In einem Gespräch mit einer Schülerin stellte sich heraus, dass es in Ihrer Heimatstadt keine abendlichen Angebote für Jugendliche gibt. Daher würde sie mit Ihrer  Clique die Shisha – Bar aufsuchen und dort einige Zeit verbringen. „Wo sollen wir sonst hingehen?“ Ein Freund bestätigte, dass es dort zwar sehr nett sei, aber die Luft sei tatsächlich eher unangenehm, so wie es auch in der letzten Woche in der Presse berichtet wurde. Es wurden erhöhte Kohlenmonoxid-Werte in diversen Bars gemessen, was ein Gesundheitsrisiko darstellt.

Ich danke der jungen Frau und ihrem Begleiter für das interessante und ehrliche Gespräch! Es bleibt dennoch die Betroffenheit darüber, dass eine Stadt kaum Angebote für Jugendliche vorsieht, außer der Besuch einer Shisha – Bar.

 

Rebekka Rollmann

Drobs Iserlohn

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