„Paula kommt in die Schule“

Am 09.10.2018 war es endlich soweit die Augsburger Puppenkiste mit dem Stück „Paula kommt in die Schule“ war zu Gast an der Saatschule Iserlohn. In der sonnengefluteten Turnhalle der Saatschule verfolgten rund 350 Kinder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und einigen Eltern gebannt das neue Bühnenstück, klatschen und sangen vereinzelt sogar mit!

Die Anonyme Drogenberatung e.V. Iserlohn nimmt mit ihren beiden Papilio Trainern Helmut Wehn und René Sadowski an dem Präventions- und Modellprojekt für Grundschulen teil. Insgesamt 3 Grundschulen (Pestalozzi Grundschule Lüdenscheid, Eschen Grundschule Plettenberg und Saatschule Iserlohn) aus dem Märkischen Kreis werden von den beiden Papilio Trainern aktuell fortgebildet und sind Inhalt der in drei Bundesländern (NRW, Brandenburg und Bayern) durchgeführten Studienphase.

Worum handelt es sich bei „Paula kommt in die Schule“?

„Paula kommt in die Schule“ richtet sich an Kinder von sechs bis neun Jahren und soll den Übergang in die Grundschule erleichtern. Zentrale Ansätze sind, die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder zu stärken und Verhaltensauffälligkeiten zu reduzieren. Das schützt sie gegen Risiken, die im Jugendalter zu Sucht und Gewalt führen können. Dafür wird das bestehende Kita-Programm für Grundschulkinder weiterentwickelt. Ziel ist ein im Alltag umsetzbares und nachweisbar wirksames Präventionsprogramm für Grundschulen. GrundschullehrerInnen werden die zentralen Vermittlungspersonen sein. Sie absolvieren eine viertägige Fortbildung, in der praktische Maßnahmen und Theorie zum entwicklungsorientierten Präventionsansatz vermittelt werden. Anschließend setzen die LehrerInnen das Präventionsprogramm im Grundschulalltag um.

Augsburger Puppenkiste spielt „Paula kommt in die Schule“

Ein zentrales Element des Projekts ist die Aufführung der Geschichte „Paula kommt in die Schule“ durch die Augsburger Puppenkiste. Hauptdarsteller sind die vom Kita-Programm „Papilio-3bis6“ bekannten Kistenkobolde Heulibold, Zornibold, Bibberbold und Freudibold, die die Kinder bereits im Unterricht über Wochen kennen lernen. Mit Hilfe der Kobolde lernen die Kinder vor allem, ihre Emotionen wahrzunehmen, zu regulieren und auszudrücken. Sie helfen den Kindern zusammen mit Paula insbesondere beim Umgang mit neuen Gefühlen wie Neid, Schuld, Scham und Stolz. Emotionale Kompetenzen sollen Verhaltensauffälligkeiten reduzieren und die Kinder auf lange Sicht stark machen gegen Sucht und Gewalt.

Quelle: https://www.papilio.de/fuer-grundschulen.html

 

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Frau Rupieper und Frau Tripp von der Saatschule für die tolle Gastfreundschaft und Organisation vor Ort!

 

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